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Sonntag


es tut mir leid.



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Samstag

mit kalten füßen lief ich die holztreppe runter in die küche. 03.09 uhr. ich konnte nicht schlafen, zu viele gedanken. mein bruder lag auf der couch, weinend. aber das war nichts neues, jedes mal wenn er betrunken war, kam er heulend nach hause. er hörte mich nicht. ich lief vorsichtig zu dem sessel der neben ihm stand. ich saß einfach da und weinte. erinnerte mich an jede kleine sache die du mir geschrieben hattest. jedes lächeln dass du mir auf die lippen gezaubert hattest. jedes mal wenn wir stritten. jedes mal wenn wir uns danach wieder versöhnten weil wir einfach nicht ohne uns konnten. jedes mal wenn ich wegen dir geweint hatte. ich malte mir aus wie der abschied sein würde. was mein aller letztes wort zu dir sein würde. um 05.18 uhr lief das blut. eine halbe stunde später schlief ich friedlich.


so still und so verloren gingst du fort.
ich hab so viel gehört und doch kommt's niemals bei mir an.

das ist der grund, warum ich nachts nicht schlafen kann. 
wenn ich auch tausend lieder vom vermissen schreib', 
heißt das noch nicht, dass ich versteh, 
warum dieses gefühl für immer bleibt.